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Arzneimittel als Mikronährstoffräuber

Wir sind mit bestimmten Vitaminen nicht besonders gut versorgt, obwohl uns das die Medien laufend vermitteln. Besonders mit Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Folsäure, Selen, Zink und Magnesium sind wir eher schlecht versorgt. Ursache ist einerseits unsere unzureichende Ernährung, andererseits brauchen wir mehr Vitamine und Mineralstoffe, wenn wir krank sind, auch einige Arzneimittel die wir einnehmen müssen verbrauchen oft zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe.

Bis zu 70 % der Nahrungsmittel, die wir heute verzehren, sind industriell weiterverarbeitet, raffiniert, gekocht und enthalten Zusatz- oder Konservierungsmittel. Der weitverbreitete Konsum von ballaststoffarmen Backwaren, Süßigkeiten, Weißmehlprodukten, Softdrinks und Alkohol führt zu einer hohen glykämischen Belastung und fördert Störungen des Blutzuckerspiegels. Langfristig essen wir zu viel, zu fett; dabei zu wenig Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Statt Wasser und Kräutertee trinken wir Obstsäfte und kalorienhaltige Softdrinks. Zivilisationskrankheiten wie Typ-2-Diabetes, Krebs, Demenz, Fettleber, Herzinfarkt, Makuladegeneration, Osteoporose und Rheuma nehmen immer mehr zu.
Dadurch steigt die Einnahme von Medikamenten .

Normalerweise ist es für einen gesunden Menschen, der nicht raucht und sich obst- und gemüsereich ernährt (5 Portionen Obst und Gemüse täglich) ohne weiteres möglich , seinen täglichen Mikronärstoffbedarf über die Nahrung zu decken (Ausnahme : Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren). Bei Personen, die regelmässig Arzneimittel einnehmen, ist es allerdings in der Regel schwierig , den medikationsbedingt erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen allein über die Nahrung abzudecken. In diesem Fall ist es also sinnvoll, die Ernährung durch die gezielte Einnahme von Mikronährstoffpräparaten zu verbessern.

Arzneimittel und Mikronährstoffe benutzen im Körper bei der Aufnahme, und Ausscheidung dieselben Stoffwechselwege. Der dadurch oft enstehende Mangel an Vitaminen und Mikronährstoffen ist nicht selten die Ursache für Arzneimittelbedingte Nebenwirkungen. Indem man dann diese Mikronährstoffe zusätzlich einnimmt reduziert man oft die Nebenwirkungen und fühlt sich viel leistungsfähiger!

2 Beispiele:

a.) Durch die Einnahme von sogenannten Statinen zur Senkung erhöhter Cholesterinspiegel (z.B. Simvastatin) wird die körpereigene Herstellung von Coenzym Q10 verhindert. Da Coenzym Q10 jedoch eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel der Zellen spielt, wird man müde und energielos, zusätzlich bekommt man gleichzeitig eventuell Muskelschmerzen.

b.) Säureblocker wie Omeprazol oder Pantoprozol werden bei zu hoher Magensäureproduktion und damit einhergehendem Sodbrennen eingesetzt . Durch die Veränderung des PH-Wertes im Magen wird die Aufnahme von Calcium, Magnesium, Vitamin D und Vitamin B12 verhindert und es kommt in der Folge zu Mangelsymptomen wie Osteoporose, Muskelkrämpfen, Energielosigkeit und Taubheitsgefühlen.

Viele Arzneimittel führen zu Mängeln an Mikronährstoffen. Bringen Sie Ihre Medikamente mit und fragen Sie uns! Dadurch erhalten und fördern Sie Ihre Lebensqualität und erhöhen Ihr Wohlbefinden. Wir sind Mikronährstoffexperten und kennen uns aus!